Glossar

  • „Designing for many instead of designing for money“

    Victor Papanek Design for the Real World, S. 69. Weiterlesen



  • Klassismus im Design

    bezieht sich zum einen auf ästhetische Geschmacksbildung, die diejenigen gesellschaftlichen Schichten bzw. sozialen Gruppen besitzen, die Vorbildung, Zeit und die finanziellen Mittel haben, um sich Wissen um einen bestimmten ästhetischen Geschmack anzueignen. Die Ausbildung von Designer:innen zielte traditionell nicht nur darauf ab, fachspezifische Kenntnisse des Entwurfs und der Fertigung zu vermitteln, sie lehrte auch ästhetische… Weiterlesen


  • Gender + Designgeschichte

    Das Defizit an Frauen in den Erzählungen designgeschichtlicher Überblicke wird seit geraumer Zeit von Designwissenschaflerinnen, vor allem aus dem angloamerikanischen Kontext, bemängelt.Eine frühe Referenz ist Cheryl Buckleys „Made in Patriarchy: Toward a Feminist Analysis of Women and Design“ von 1986, die sich auf die britische Designgeschichte bezieht und den Zusammenhang von feministischer Theorie und den… Weiterlesen




  • Postwachstum

    Im Zentrum des Postwachstums steht die Frage nach Lösungen für eine resiliente und nachhaltig orientierte Zukunftsgestaltung in allen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens. Versuche, dem Wachstumsparadigma durch technologischem Fortschritt zu entkommen, sind spätestens seit der Veröffentlichung des kritischen Berichts Die Grenzen des Wachstums des Club of Rome (1972) und der ersten Ölkrise (1973) auch ein Thema… Weiterlesen


  • Circularity

    Das Konzept der Zirkularität gilt als vielversprechende Strategie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft. Die Nutzung von Ressourcen und Dingen folgt im gegenwärtigen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell weitgehend einem linearen Muster, dem des ‘take, make, waste’: Ressourcen sowie natürliche Rohstoffe oder auch verarbeitete Produkte werden zu einem überwiegenden Teil deponiert oder thermisch verwertet und nicht… Weiterlesen