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	<title>Werte &#8211; Designsalon</title>
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	<description>Kommunikationsraum für gesellschaftliche Gestaltung</description>
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	<title>Werte &#8211; Designsalon</title>
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		<title>Class / Klassismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Eisele]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 08:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Klassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[bezieht sich zum einen auf ästhetische Geschmacksbildung, die diejenigen gesellschaftlichen Schichten bzw. sozialen Gruppen besitzen, die Vorbildung, Zeit und die finanziellen Mittel haben, um sich Wissen um einen bestimmten ästhetischen Geschmack anzueignen. Die Ausbildung von Designer:innen zielte traditionell nicht nur darauf ab, fachspezifische Kenntnisse des Entwurfs und der Fertigung zu vermitteln, sie lehrte auch ästhetische [&#8230;]]]></description>
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<p>bezieht sich zum einen auf ästhetische Geschmacksbildung, die diejenigen gesellschaftlichen Schichten bzw. sozialen Gruppen besitzen, die Vorbildung, Zeit und die finanziellen Mittel haben, um sich Wissen um einen bestimmten ästhetischen Geschmack anzueignen.</p>



<p>Die Ausbildung von Designer:innen zielte traditionell nicht nur darauf ab, fachspezifische Kenntnisse des Entwurfs und der Fertigung zu vermitteln, sie lehrte auch ästhetische Bildung. Derart aufgeklärt, war es Teil des traditionellen Berufsbildes eine/r Designer:in, als Botschafter:in des („guten“) Geschmacks in Gesellschaft hineinzuwirken und ästhetisch zu bilden. Was im Zuge kunstgewerblicher Ausbildung im 19. Jahrhundert begann, setzte sich im 20. und 21. Jahrhundert fort: Auch wenn sich die Vorstellungen darüber änderten, was als ästhetisch vorbildlich zu verstehen sei, blieb doch die Intention dieselbe: vermeintlich ästhetisch Unwissenden zu belehren.&nbsp;</p>



<p>Zum anderen bezieht sich Klassismus im Design auf den Kanon des Designs, der im Kern durch eine eurozentristische „westliche“ Lesart dominiert wird, die bestimmte Schriften, Layouts, Marken, Möbel bzw. Objekte als Ausdruck einer bestimmten Haltung als weltweiten Standard mit Vorbildcharakter begreift und andere Positionen – falls überhaupt – als Ausnahme zulässt (-&gt; Othering). Insbesondere so genannte „Klassiker“ behaupten Universalanspruch und etablieren ästhetische Normen vor allem im Möbel- und Produktdesign, aber auch im Grafik-Design und der Typografie.&nbsp;Klassismus im Design bedeutet auch, dass Designer:innen oft für die eigenen klassenspezifischen Vorstellungen gestalten, – ohne dieses Verhalten selbstkritisch zu reflektieren. Als Schule, die aus diesen Vorgaben ausbrechen wollte, kann das Bauhaus gelten, das&nbsp;die praktischen, finanziellen und ästhetischen Funktionen zu einem neuen sozialen Design verbinden wollte;&nbsp;insbesondere Hannes Meyer&nbsp;zielte auf ein preiswertes Design für alle. In den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts verstärkten umweltorientierte Planungen, DIY-Ideen sowie Anti bzw. Radical Design Demokratisierungsprozesse, die auch die Fokussierung auf eine „westliche“ Käuferschaft in Frage stellten.</p>
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		<title>Othering</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Eisele]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 12:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorstellungen von einer anderen Person oder einer anderen sozialen Gruppe stellen ein wesentliches Merkmal menschlicher Beziehungen dar. In der Gegenüberstellung mit „dem Anderen“ wird die Vorstellung der eigenen Person konstituiert. Allerdings unterscheiden sich subjektive oder soziale Identitäten nicht einfach nur voneinander. Vielmehr grenzen sie sich in ihrem Anderssein oft deutlich voneinander ab, betonen ein „sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorstellungen von einer anderen Person oder einer anderen sozialen Gruppe stellen ein wesentliches Merkmal menschlicher Beziehungen dar. In der Gegenüberstellung mit „dem Anderen“ wird die Vorstellung der eigenen Person konstituiert. Allerdings unterscheiden sich subjektive oder soziale Identitäten nicht einfach nur voneinander. Vielmehr grenzen sie sich in ihrem Anderssein oft deutlich voneinander ab, betonen ein „sich fremd sein“.</p>
<p>Grundlage des Otherings stellt das Verständnis des eigenen Selbst als Norm oder Normalität dar.<sup><a id="post-713-footnote-ref-2" href="#post-713-footnote-2">[1]</a></sup></p>
<p>Entsprechend bedeutet „Othering“ oft Ausgrenzung. Diejenigen Personen oder Personengruppen, die nicht dem Mainstream bzw. vermeintlichen Normen entsprechen, werden in ihrem Anderssein als andersartige Ausnahmen verstanden, marginalisiert oder sogar als fremd stereotypisiert, verdrängt und ausgeschlossen. Im Gegenzug dazu wird das eigene, der vermeintlichen Norm entsprechende mit Privilegien ausgestattet (so genannte Selbstpriviligierung): Das eine bedingt das andere.<sup><a id="post-713-footnote-ref-3" href="#post-713-footnote-3">[2]</a></sup></p>
<p>Das Suffix -ing verweist auf einen Prozess, durch den „Menschen durch Zuschreibung, Herabsetzung, Aus- und Abgrenzung fremd und anders gemacht (werden), um die eigene Kulturform aufzuwerten und als dominaten und richtige zu etablieren.“<sup><a id="post-713-footnote-ref-4" href="#post-713-footnote-4">[3]</a></sup> Das Suffix verweist auch darauf, dass das Andere nicht immer da ist und nicht immer gleich ist, sondern gemacht wird – es sind die gesellschaftlich geführten Diskurse, die Vorstellungen des Otherings prägen und verändern.<sup><a id="post-713-footnote-ref-5" href="#post-713-footnote-5">[4]</a></sup></p>
<p>Othering findet sich vor allem in den wirkmächtigen Diskriminierungssystemen Sexismus und Rassismus wieder:</p>
<p><strong>Otherness und Gender</strong></p>
<p>Im Othering werden auch Bezüge zur -&gt; Genderproblematik deutlich, wie sie Simone Beauvoir in ihrem feministischen Grundlagenwerk „Das zweite Geschlecht“ bereits 1949 aufgezeigt hat: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ – damit unterscheidet sie mehr als 20 Jahre vor Judith Butlers „Gender Trouble“ (1990) nicht nur Sex und Gender. Vielmehr legte sie auch die Strategien des „Otherings“ als gesellschaftliche Exklusion des als „anders“ wahrgenommenen zweiten Teils der Menschheit dar.</p>
<p><strong>Otherness und Rassismus</strong></p>
<p>Othering als Diskriminierung anderer sozialer Gruppen durch die Aufwertung der eigenen Gruppe stellt eine Grundlage von Rassismus dar: Anhand von äußerlichen Merkmalen wie Hautfarbe oder Aussehen bei BPoC als nicht zugehörig und minderwertig definiert &#8211; aber auch Kleidung und Kultur werden oft als fremd und andersartig verstanden.<sup><a id="post-713-footnote-ref-6" href="#post-713-footnote-6">[5]</a></sup></p>
<p><strong>Othering und Klassismus</strong></p>
<p>Othering produziert insbesondere in Lehr- und Lernzusammenhängen Defizitkulturen: „Die Lernkultur ist eine Mittelklassenkultur, und die Kultur der anderen, so genannten `unteren Klasse´ ist daran gemessen immer eine Defizitkultur.“<sup><a id="post-713-footnote-ref-7" href="#post-713-footnote-7">[6]</a></sup></p>
<p><strong>Othering und Design</strong></p>
<p>Design kann ein Mittel dafür sein, Privilegien zu behaupten und zu festigen. Über Jahrzehnte wurde durch Ausstellungen, Preise und Ehrungen die Ideologie der „Guten Form“ entwickelt, die strukturell und institutionell durch Museen und Ausbildungsinstitutionen abgesichert wurde. Das Wissen um „Gutes Design“ im Sinne von „gutem Geschmack“ stellte auf der einen Seite ein Mittel der Selbstpriviligierung dar, auf der anderen Seite ein Mittel der Ausgrenzung und Diskriminierung derjenigen, die nicht über dieses „Connoisseurship“ verfügen. Damit unterstützt Othering soziale Distinktion durch Design (-&gt; Klassismus).</p>
<p>Bei Othering geht es jedoch auch um die Konstitution des eigenen Selbst im Spiegel des anderen. Dabei spielen Äußerlichkeiten eine wichtige Rolle: Bezogen auf den Körper stellen Tattoos, Frisuren oder Kleidung Zeichen des Otherings dar; bezogen auf alltägliche Lebenszusammenhänge die Einrichtung privater oder öffentlicher Räume, aber auch mediale Selbstinszenierung.</p>
<p>Immer dann, wenn bestimmte Zeichen oder ein bestimmter Habitus zu einer neuen (sozialen) Norm werden, entsteht Othering und damit Ausgrenzung des vermeintlich Andersartigen. An diesem Punkt sollte ein zukunftsorientiertes Designverständnis ansetzen, das dazu verhilft, Othering bewusst zu machen und Normen aufzubrechen.</p>
<ol>
<li id="post-713-footnote-2">Vgl. Arndt, Susan: Rassismus begreifen. Vom Trümmerhaufen der Geschichte zu neuen Wegen. München: C.H.Beck, [2021], S. 15.<a href="#post-713-footnote-ref-2">↑</a></li>
<li id="post-713-footnote-3">Ebenda, S. 16. <a href="#post-713-footnote-ref-3">↑</a></li>
<li id="post-713-footnote-4">Kemper, Andreas / Weinbach, Heike: Klassismus. Eine Einführung. 5. Aufl. Weinheim 2022, S. 70-71. <a href="#post-713-footnote-ref-4">↑</a></li>
<li id="post-713-footnote-5">Ebenda. <a href="#post-713-footnote-ref-5">↑</a></li>
<li id="post-713-footnote-6">Fernandes Sequeira, Dileta: Gefangen in der Gesellschaft &#8211; Alltagsrassismus in Deutschland. Rassismuskritisches Denken und Handeln in der Psychologie. Marburg: Tectum, 2015, 255. <a href="#post-713-footnote-ref-6">↑</a></li>
<li id="post-713-footnote-7">Kemper, Andreas / Weinbach, Heike: Klassismus. Eine Einführung. 5. Aufl. Weinheim 2022, S. 71-72. <a href="#post-713-footnote-ref-7">↑</a></li>
</ol>
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		<title>Care</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Eisele]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 12:49:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diversity Design]]></category>
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[Living in an Uncaring World: Wir leben in einem neoliberalen Kapitalismus, bei dem Gewinnstreben mehr und mehr als Ziel nicht nur des Wirtschaftens, sondern auch des eigenen Lebens angesehen wird. Das bedeutet, dass die Interessen des Kapitals über denen der Wohlfahrt stehen. Das soziale Miteinander ist der Wettbewerb. Self-Care: Das neoliberale Subjekt bezieht Care in [&#8230;]]]></description>
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<p></p>



<p><strong>Living in an Uncaring World:</strong> Wir leben in einem neoliberalen Kapitalismus, bei dem Gewinnstreben mehr und mehr als Ziel nicht nur des Wirtschaftens, sondern auch des eigenen Lebens angesehen wird. Das bedeutet, dass die Interessen des Kapitals über denen der Wohlfahrt stehen. Das soziale Miteinander ist der Wettbewerb.</p>



<p><strong>Self-Care:</strong> Das neoliberale Subjekt bezieht Care in erster Linie auf sich selbst, indem es auf Selbstoptimierung zielt: Resilienz, Wellness und mentale Selbstverbesserung werden durch eine Self-Care-Industrie unterstützt, die auf subjektives Wohlfühlen und individuellen Konsum abzielt.</p>



<p><strong>Carelessness:</strong> Wenn wir von Katastrophen, Flüchtlingen oder der steigenden Zahl Wohnungsloser erfahren, erreichen wir in unserem Alltagsleben ein banales Level an Carelessness – wir haben uns eine gedankenlose, zutiefst banale Routine des „Not Caring“ angewöhnt.</p>



<p><strong>Carewashing:</strong> In den letzten Jahren wurde ein Mangel an Care im Sinne eines sozial verantwortungsvollen, uneigennützigen Miteinanders immer deutlicher. Dieses neue Bewußtsein kompensiert der neoliberale Markt mit seinen eigenen Mitteln durch „Carewashing“, indem sich Unternehmen oder Marken als besonders verantwortungsvoll präsentieren.<sup><a id="post-705-footnote-ref-2" href="#post-705-footnote-2">1</a></sup></p>



<p><strong>Care-Arbeit</strong>, die Tätigkeiten des Sorgens und Sichkümmerns, wurden und werden stark als persönliches oder familiäres Thema verstanden: Die Betreuung von Kindern oder Familienangehörigen wurde und wird als unbezahlte Hausarbeit den „unproduktiven“ Arbeiten von Frauen zugeordnet. Bezahlte Care-Arbeit, weiterhin überwiegend von Frauen geleistet, wird mit niedrigem Lohn und niedrigem sozialem Prestige assoziiert, wobei zunehmend Migrantinnen aus ärmeren Ländern die steigende Nachfrage aus Ländern des globalen Nordens bedienen.</p>



<p><strong>Formen des Carings:</strong> Neben der physischen Pflege des „Caring for“ unterscheidet Joan Tronto „Caring about“, womit emotionale Investitionen gemeint sind, die eine Gesellschaft in Nachbarschaften, sozialen Netzwerken oder Schulen etc. nötig hat. „Caring with“ dagegen meint politische Mobilisierung, mit der die Welt verändert werden soll – die erste Aufgabe eines Staates sollte es sein, eine Infrastruktur für Universal Care aufzubauen, einen „Caring State“.<sup><a id="post-705-footnote-ref-3" href="#post-705-footnote-3">2</a></sup></p>



<p><strong>Caring und Sharing </strong>sind eng miteinander verbunden: Nachbarschaftliche Beziehungen, Plattformen für kostenloses Foodsharing oder Kleidertausch werden als Internetplattformen entwickelt und gepflegt; öffentliche Bibliotheken können als „Third Place“ Treffpunkte oder als Library of Things oder Seeds zur Tausch- oder Pflanzensamenbörse werden; auf öffentlichen Plätzen kann gemeinschaftlich Gemüse angebaut werden und vieles mehr („Right to the City“; H. Lefebvre).</p>



<p>Lit.:</p>



<p>The Care Collective (Andreas Chatzidakis, Jamie Hakim, Jo Littler, Catherine Rottenberg, and Lynne Segal): The Care Manifesto. The Politics of Interdependence. London / New York 2020.</p>



<p>Puig De La Ballacasa, Maria: Matters of Care. Speculative Ethics in More Than Human Worlds. Minneapolis / London 2017.</p>



<p>Tronto, Joan: Caring Democracy. Markets, Equality, Justice. New York 2013.</p>



<ol>
<li>
<p>Ähnlich wie „Greenwashing“ funktioniert „Carewashing“, indem eine Marke oder ein Unternehmen soziale Verantwortung besonders betont, vgl. The Care Collective (Andreas Chatzidakis, Jamie Hakim, Jo Littler, Catherine Rottenberg, and Lynne Segal): The Care Manifesto. The Politics of Interdependence. Lonson / New York 2020, S. 11. <a href="#post-705-footnote-ref-2">↑</a></p>
</li>



<li>
<p>Tronto, Joan: Caring Democracy. Markets, Equality, Justice. New York 2013; vgl. zudem für Canada das Leap-Manifesto: <a href="https://leapmanifesto.org/en/the-leap-manifesto/">https://leapmanifesto.org/en/the-leap-manifesto/</a> (Zugriff: 20.09.2022) <a href="#post-705-footnote-ref-3">↑</a></p>
</li>
</ol>
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		<title>Social Design</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angeli Sachs]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 12:48:44 +0000</pubDate>
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		<title>Demokratie</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 12:48:25 +0000</pubDate>
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